Die Idee: Mit Snapchat kann man Fotos an Freunde zu versenden, die nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind.
Die Fakten: Täglich nutzen 100 Millionen Menschen die kostenfreie App. Sieben Milliarden Videos werden Tag für Tag angeschaut und mehr als 200 Millionen User weltweit generieren 2 Milliarden Uploads von Fotos und Videos pro Tag.

Klingt nach viel, klingt nach groß, klingt nach schnell. Und ist es auch. Der Geister-Icon sagt eigentlich auch schon alles: So irgendwie die moderne Form von „burn after reading“.

Bei den ganz Jungen hat Snapchat mittlerweile Facebook und Co. überholt. Aber eben nur bei den ganz Jungen. Denn bei meiner Recherche bin ich auf den wirklich guten Blogbeitrag der einundzwanzigjährigen (!) Vera Bauer gestoßen. Der Beitrag erklärt die App – und lässt mich ein wenig beruhigt zurück. Denn auch sie schließt mit den Worten „Ich verstehe, dass Snapchat etwas Besonderes unter den sozialen Netzwerken ist, aber der Hype darum erschließt sich mir noch nicht ganz.“
Dennoch: Wenn man für Brands oder Unternehmen kommuniziert, die sich an eine sehr junge Zielgruppe richten, wird man über Snapchat im Mediamix nachdenken müssen.

Foto: Gabriele Diwald