INTEGRAL hat die fünf relevanten Social Media Trends des laufenden Jahres erhoben. Der Austrian Internet Monitor (AIM™) zeigt, dass Herr und Frau Österreich in der Sozialen Online-Welt angekommen sind. Facebook führt dort nach wie vor unangefochten die Reihen an.
Interessant: Unternehmensauftritte gewinnen zunehmend an Akzeptanz, sodass ein gutes Drittel der Sozialen Netzwerker mit Unternehmen auf diesen Plattformen kommunizieren möchte.

Die Trends im Detail:

Trend 1: Der Nutzer als Selbstdarsteller. Onliner der Stunde Null kennen ein Internet mit starr vorgegebenen Inhalten. Mittlerweile gestaltet es der Großteil mit. Die Plattformen stellen dazu Funktionen bereit, die bereitwillig aufgenommen werden. Allein das Hochladen von Fotos ist in den letzten zwei Jahren um 20 % gestiegen. Wenn es um anspruchsvollere Inhalte geht, ist man jedoch zurückhaltend: nur 6 % der Internetnutzer geben an, schon einen Text auf Wikipedia verfasst zu haben.

Trend 2: Der PC hat für Social Media bald ausgedient. Soziale Interaktionen fordern Schnelligkeit. Kostbare Zeit verstreichen zu lassen, bis man wieder am PC sitzt, wird immer unpopulärer. Der PC verliert als Endgerät für die Nutzung von Sozialen Netzwerken innerhalb von zwei Jahren ein Viertel der Verwender. Als Gewinner gehen Smartphone und Tablet hervor – die Verwendung des letzteren hat sich fast verdoppelt.

Trend 3: Morgenstund hat Facebook im Mund. Dieser Trend wird durch die verlagerte Gerätenutzung getrieben. Ein schneller Check der neuesten Aktivitäten aus dem Freundeskreis ist auf dem mobilen Gerät immer drin. Damit steigt die morgendliche Nutzung seit 2013 um ein Drittel. Auch in der Nacht ist man aktiver geworden, während die restlichen Tageszeiten kein Wachstum verzeichnen.

Trend 4: Mehr Zeit für Social Media. Die pro Woche mit Sozialen Medien verbrachte Zeit stieg in 24 Monaten um fast ein Drittel auf 6,1 Stunden. Die kurzen Besuche der Netzwerke läppern sich. Onliner zwischen 14 und 19 Jahren bringen es gar auf 11,3 Stunden in der Woche.

Trend 5: Unternehmensauftritte gewinnen an Akzeptanz. Ein gutes Drittel der Sozialen Netzwerker findet es (eher) wichtig, mit Unternehmen auf diesen Plattformen kommunizieren zu können. Das sind 30 % mehr als vor zwei Jahren. Ähnlich gewachsen ist der Anteil derer, die sich dazu bekennen, ein Unternehmen durch seinen Social Media Auftritt sympathischer zu finden. Gleichzeitig ist den Usern des Shitstorm-Risiko der Unternehmen bewusst: zwei Drittel meinen, der Ruf eines Unternehmens könne in einem Sozialen Netzwerk geschädigt werden.

Quelle: INTEGRAL