Listicles Liste

„10 Dinge, die ich an dir hasse“ lief erstmals vor über 15 Jahren. Die Erstauflage des Kultreiseführers „1000 places to see before you die“ erschien 2003. Und auch die zehn Gebote fallen in diese Kategorie. Menschen mögen Listen. Immer schon. Und ganz besonders im www.

  • Listicle ist ein Kunstwort, das sich aus den Wörtern „Liste“ und „Article“ zusammensetzt. Es beschreibt einen Artikel in Aufzählungsform.
  • Nicht nur online, aber ganz besonders dort, sind Listicles eine beliebte Stilform.
  • Listicles sind rasch zu lesen und der Inhalt einfach zu erfassen. Die verwendeten Sätze sind eher kurz gehalten.
  • Themen werden in kleinen Happen, oft in Kombination mit Bildern, serviert. Für sehr komplexe Inhalte gibt es passendere Formate.
  • Die Headline darüber verführt geradezu zum Lesen. Und eignet sich daher oftmals auch hervorragend als facebook-Eintrag.
  • Der Begriff hat mittlerweile auch Einzug ins Oxford online dictionary gefunden.
  • Gerne werden auch weiterführende Links eingebaut – falls doch jemand mal mehr Information möchte.
  • Aufgrund der raschen Konsumierbarkeit gerade bei jungen Zielgruppen sehr beliebt.
  • Das ist der letzte Punkt dieses Listicles.

Foto: © Gabriele Diwald