Kundenzeitung, Mitarbeitermagazin oder Mitgliederjournal – gedruckt oder online, frei Haus geliefert oder zum Download aufs Tablet oder Smartphone bereitgestellt. Corporate Publishing hat viele Gesichter. Eines aber haben alle Formate gemeinsam: Wer gelesen werden will, braucht Inhalt.

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Aktuell bereiten wir die nächste Printausgabe unseres jüngsten Corporate-Publishing-Produkts vor, WEISS – das Architekturmagazin von RIGIPS Austria. Themen und Ideen werden gesammelt und sortiert, auf ihre Aktualität und Relevanz hin überprüft. Vieles fliegt aus der engeren Auswahl raus, manches schafft es in die nächste Runde. Sprich in die Redaktionssitzung, wo die endgültige Entscheidung getroffen wird, worüber wir in der kommenden Ausgabe schreiben wollen und welchen Inhalten wir uns widmen werden. Danach startet die intensive Recherche, wir führen Hintergrundgespräche mit Brancheninsidern, bitten die jeweiligen Experten zu Wort, vereinbaren Interviews, lesen einschlägige Studien, fragen nach, schreiben die ersten Zeilen, fragen wieder nach und dringen so Schritt für Schritt zum Kern eines Themas vor. Alles, wie in einer „echten“ Redaktion für eine „richtige“ Zeitung oder ein „richtiges“ Magazin. Tatsächlich unterscheidet sich die Arbeit an einem CP-Produkt in weiten Bereichen nicht vom Zeitungs- oder Magazinmachen. Denn der Erfolg steht und fällt mit den Inhalten bzw. der journalistischen Qualität. Mit dem wesentlichen Unterschied, dass hinter dem Produkt kein Verlag als Herausgeber steht, sondern in der Regel ein Unternehmen, das seine wirtschaftliche Basis in einem ganz anderen Bereich hat.

Für viele Unternehmen ist Corporate Publishing heute ein fixer Bestandteil der internen und externen Kommunikation, bietet es doch eine ausgezeichnete Gelegenheit zu zeigen, dass man sich in seiner Branche auskennt und über Expertise in seinem Bereich verfügt. Erfolgreiche Unternehmen, die in der Branche verankert sind, haben ein hohes Maß an Fachwissen, besitzen Insider-Informationen und haben die entsprechenden Kontakte zu den jeweiligen Fachexperten. Ein unerschöpflicher Informationspool für die Redaktion von Firmenzeitungen, Kunden- oder Mitarbeitermagazinen, die das gebunkerte Wissen für die jeweilige Zielgruppe entsprechend aufbereitet und in Form bringt. Eine gelungene Kundenzeitung, die informiert und unterhält verhilft dem Unternehmen zu einem positiven Image und unterstützt bei der Kundenbindung. Denn schließlich kauft man lieber dort ein, wo man das Gefühl hat seinen Lieferanten zu kennen, in dem Wissen, dass dieser auch Experte in seinem Bereich ist und die beste Ware oder Dienstleistung anbieten kann.

Ein ansprechendes Layout, die journalistische Aufbereitung und der Mehrwert für den Leser in Form eines Wissens- oder Informationsvorsprungs sorgen dafür, dass man auch gelesen wird. Dabei verhilft ein gelungenes CP-Produkt dem Unternehmen gleichzeitig zu einem positiven Image und unterstützt bei der Kundenbindung. Entscheidend für den Erfolg ist, dass die Inhalte für die jeweilige Zielgruppe von Nutzen sind. Das Themenspektrum kann dabei getrost sehr weit gefasst sein, ohne dabei den Bezug zur eigenen Branche zu verlieren. Vermeiden muss man jedoch jedwede Art von Eigenwerbung oder Selbstdarstellung. Nur so bleibt man glaubwürdig. Andernfalls riskiert man den Leser zu verärgern und das mit großem Aufwand produzierte Kundenmagazin landet weitgehend ungelesen in der Schreibtisch-Dauerablage oder endet mit einem Mausklick im digitalen Papierkorb.